Post-Consumer Recycling-Gold erklärt

Woher unser Recycling-Gold stammt – und was ihr sagen dürft

Post-Consumer Recycling-Gold ist Gold, das seinen Zweck bereits erfüllt hat – als Ring, Uhrengehäuse, Zahnkrone oder in einem industriellen Prozess – und von seinen Endnutzern zurückkommt. Es ist das einzige Recycling-Gold, das wir verkaufen, weil es klar definiert ist und eingeschmolzene Barren und Produktionsreste ausschließt. Hier erfahrt ihr, woher unser Post-Consumer Recycling-Gold stammt, wie es raffiniert wird und was ihr euren Kund:innen ehrlich darüber sagen könnt.

Das Wichtigste in Kürze

  • „Post-Consumer“ heißt: Das Gold wurde benutzt. Es stammt aus Produkten, die bei ihren Endnutzern angekommen sind, etwa getragener Schmuck, Dentallegierungen und verbrauchte Industrierückstände. Produktionsreste und eingeschmolzene Barren und Münzen zählen nicht dazu.
  • Unser Recycling-Gold ist zu 100 % Post-Consumer-Material. Unser Raffinationspartner, die Betts Group, kauft das Material in Großbritannien an, dokumentiert seine Quellen, raffiniert es in getrennten Chargen und prüft jede Charge auf 999,9 ‰ Feingold.
  • Wirbt mit dem Feingold, nicht mit dem ganzen Stück. In unseren 585er- und 750er-Legierungen ist nur das Feingold recycelt: „Das Feingold in diesem Ring ist zu 100 % Post-Consumer Recycling-Gold.“
  • Recycling-Gold ist nicht bis zur Mine rückverfolgbar. Es verringert auch den Bergbau nicht. Wer Bergbau-Gemeinschaften unterstützen will: Käufer:innen von Fairtrade und Fairmined Gold zahlen zertifizierten Kleinbergbau-Minen eine Prämie; Single Mine Origin Gold ist bis zu einer benannten Mine rückverfolgbar.

Was Post-Consumer Recycling-Gold ist

Post-Consumer Recycling-Gold ist Gold aus Produkten, die bei ihren Endnutzern angekommen sind und nicht mehr bestimmungsgemäß verwendet werden können. Entscheidend ist der Endnutzer: eine Privatperson, die einen geerbten Ring verkauft, eine Zahnarztpraxis, die alte Kronen abgibt, ein Galvanikbetrieb, dessen Bad verbraucht ist. Gold, das die Fabrik nie verlassen hat, zählt nicht dazu.

Das ist wichtig, weil „Recycling-Gold“ allein fast alles bedeuten kann, von eingeschmolzenen Barren bis zu Elektronikschrott. Die vier Arten erklären wir in was Recycling-Gold ist.

Drei Definitionen, eine Idee

Die drei Definitionen, die in der Schmuckbranche am häufigsten verwendet werden, stimmen im Kern überein:

  • RJC Chain of Custody Standard 2024: Der Responsible Jewellery Council beschreibt Post-Consumer-Material als Gold, das „aus Post-Consumer-Edelmetallprodukten wie Schmuck und Ziergegenständen gewonnen wird, die von Privatpersonen, Organisationen oder Industriebetrieben stammen“.1 Mehr in der RJC Chain-of-Custody Standard.
  • ISO 14021: Die internationale Norm für umweltbezogene Anbietererklärungen definiert Post-Consumer-Material als Material, das bei Haushalten oder bei „gewerblichen, industriellen und institutionellen Einrichtungen in ihrer Rolle als Endnutzer“ eines Produkts anfällt, das „nicht mehr bestimmungsgemäß verwendet werden kann“.2
  • SCS-103: Der Recycled Content Standard von SCS Standards, Version 8.0 von 2024, übernimmt dieselbe Definition wie ISO 14021.3

Alle drei trennen Post-Consumer-Material von Pre-Consumer-Material aus der Produktion. Der RJC schließt zudem Anlagegold aus allen seinen Recycling-Kategorien aus, und SCS-103 schließt „Anlagebarren, Münzen und Pre-Consumer-Schmuck aus Minengold“ aus.13

Kein Gesetz definiert Recycling-Gold, und eine eigene ISO-Norm, ISO/DIS 21261-3 „Requirements for recycled gold“, wurde 2025 eingestellt.4 Der genaue Kategoriename ist euer bester Schutz.

Woher unser Recycling-Gold stammt

Unser gesamtes Recycling-Gold stammt aus Post-Consumer-Quellen, die in Großbritannien angekauft werden. Unser Partner Stephen Betts & Sons, Teil der Betts Group, kauft und raffiniert das Material.5 Betts wurde 1760 im Jewellery Quarter von Birmingham gegründet, bezeichnet sich als ältesten noch bestehenden Edelmetall-Raffinations- und Handelsbetrieb Großbritanniens und wird in neunter Generation von der Familie geführt.6 Das Material lässt sich in drei Gruppen einteilen.

Altschmuck, Uhren und Zahngold

Die erste Gruppe ist das, was sich die meisten unter „Altgold“ vorstellen: getragener oder kaputter Schmuck, Uhrengehäuse und Dentallegierungen. Sie stammen von Privatpersonen und aus Pfandleihhäusern.5 Jedes Stück hatte ein volles Leben bei einem Endnutzer.

Reparaturreste und Industrierückstände

Die zweite Gruppe kommt von der Werkbank: Abschnitte, Feilung und Gusskanäle, die entstehen, wenn getragener Schmuck repariert, in der Größe geändert oder umgearbeitet wird.5 Dieses Metall war bereits Teil eines Produkts, das bei seinen Besitzer:innen angekommen ist. Das unterscheidet es von Produktionsresten, die laut RJC aus Gegenständen stammen, die „den Verbrauchermarkt nicht erreicht haben“.1

Die dritte Gruppe sind Industrierückstände aus abgeschlossenen Prozessen: verbrauchte Galvanikbäder, Lotlegierungen, Staub aus der Keramikdekoration und Schlämme aus fotochemischen Prozessen.5 Unternehmen haben diese Materialien genutzt, bis sie ihren Zweck nicht mehr erfüllen konnten. ISO 14021 zählt sie deshalb zum Post-Consumer-Material: Industriebetriebe handeln „in ihrer Rolle als Endnutzer“.2 Für Betts ist das vertrautes Terrain: Der Betrieb gewinnt seit langem Edelmetalle aus „Töpfereien, Spiegelherstellern, der Foto- und der Galvanikindustrie“ zurück.6

Was nie in die Schmelze kommt:5

  • Pre-Consumer-Material, etwa Gussreste und Abschnitte aus der Produktion.
  • Anlageprodukte im Umlauf, etwa Barren und Münzen.
  • Goldbarren aus Minen und Rückstände aus dem Bergbau.
  • Altbestände im Handel.

Wie jede Charge raffiniert und dokumentiert wird

Unser Recycling-Gold wird in getrennten Chargen raffiniert und auf 999,9 ‰ Feingold geprüft.57 Betts hält es während der gesamten Raffination von anderem Gold getrennt, sodass es sich nicht mit Minengold, Anlagegold oder Produktionsresten vermischt.

Die Prüfung beginnt vor der Schmelze. Betts begutachtet das angelieferte Material, prüft, ob die angegebene Quelle plausibel ist – ob also das Gelieferte dem entspricht, was der Verkäufer angibt – und dokumentiert beides.5

Diese Dokumentation ist die eigene des Raffineurs. Unser Post-Consumer Recycling-Gold ist nicht von Dritten zertifiziert, und wie jedes Recycling-Gold lässt es sich nicht bis zu einer Mine zurückverfolgen.5 Deshalb nennen wir es dokumentiertes Post-Consumer Recycling-Gold – und benennen die Kategorie und die Quellgruppen statt eines Zertifikats.

Gussgranalien, Legierungen und Preis

Wir liefern unser Post-Consumer Recycling-Gold als Gussgranalien in 999,9 ‰ Feingold oder legiert zu 585 oder 750.7 Die Granalien haben eine gemischte Korngröße von ca. 0,2–4 Millimetern.

FeingehaltErhältlich als
999,9 ‰ (24 Karat)Feingold
750 ‰ (18 Karat)Rotgold, Roségold, Sattgelbgold, Hellgelbgold und Weißgold
585 ‰ (14 Karat)Rotgold, Roségold, Gelbgold und Weißgold

Individuelle Legierungen gibt es ab 100 Gramm.7

Nur das Feingold ist recycelt. Die Legierungsmetalle in unseren 585er- und 750er-Granalien sind kein Recycling-Material.5 Ein Ehering mit 8 Gramm in 750er-Gold (18 Karat) enthält also 6 Gramm Post-Consumer Recycling-Feingold und 2 Gramm andere Metalle. Das bestimmt, was ihr sagen könnt.

Der Preis setzt sich aus dem aktuellen Goldpreis plus einem geringen Aufschlag zusammen. Der Aufschlag deckt Produktion, Logistik und den Mehraufwand für die getrennte Raffination und Abwicklung.7 Geschäftskund:innen sehen ihre Preise nach dem Login in unserem Shop.

Was ihr euren Kund:innen sagen könnt

Ihr könnt euren Kund:innen genau sagen, was das Gold ist: zu 100 % Post-Consumer Recycling-Feingold. Das ist eine klare, konkrete Aussage, und sie wirkt am besten, wenn sie so bleibt. Wenn ihr an Verbraucher:innen in der EU verkauft, gilt seit dem 27. September 2026 die EmpCo-Richtlinie. Sie nennt „mit Recyclingmaterial hergestellt“ als Beispiel für eine Umweltaussage und verbietet Aussagen, die einen Teil eines Produkts als das Ganze darstellen.8

Unser Produktname und damit jede Rechnung bezeichnet das Material als Post-Consumer Recycling-Gold. Bewahrt diese Rechnungen als Nachweis auf.

Aussagen, die tragen

  • „Das Feingold in diesem Ring ist zu 100 % Post-Consumer Recycling-Gold.“
  • „Die 6 Gramm Feingold in diesem 750er-Ring sind Post-Consumer Recycling-Gold, raffiniert aus Quellen wie Altschmuck, Dentallegierungen und verbrauchten Industrierückständen.“
  • „Das gesamte Feingold unserer [Kollektion] ist Post-Consumer Recycling-Gold“ – sofern das für jedes Stück stimmt.

Aussagen, die ihr vermeiden solltet

AussageWarum sie nicht trägtStattdessen
„Nachhaltiges Gold“, „umweltfreundliches Gold“Eine pauschale Umweltaussage, verboten ohne amtlich anerkanntes Umweltzeichen – und für Gold gibt es keinesDie Kategorie nennen: Post-Consumer Recycling-Feingold
„Spart X kg CO₂“, „klimafreundlich“Recycling verringert den Bergbau nicht, die Einsparung existiert nur auf dem PapierWeglassen
„Ring aus 100 % Recycling-Gold“Die Legierungsmetalle sind nicht recycelt„Das Feingold in diesem Ring ist …“
„Rückverfolgbar“, „bekannte Herkunft“Niemand weiß, aus welcher Mine das Gold stammt„Post-Consumer Recycling-Gold“
„Zertifiziertes Recycling-Gold“Es gibt keine Zertifizierung durch Dritte„Dokumentiertes Post-Consumer Recycling-Gold“
„Altgold“ als AltersnachweisRaffiniertes Gold trägt kein DatumSiehe nächster Abschnitt
„Für diesen Ring wurde kein Gold neu abgebaut“Der Bergbau geht trotzdem weiterWeglassen

„Altgold“ ist kein Altersnachweis

„Altgold“ sagt nichts darüber, wann das Gold abgebaut wurde. Die Branche verwendet den Begriff für Schmuck, der zum Einschmelzen verkauft wird, und oft für Recycling-Gold allgemein. Raffiniertes Gold sieht aber gleich aus, ob es vor hundert Jahren oder im letzten Jahr abgebaut wurde.

Post-Consumer belegt ein Produktleben, kein Alter. Gold, das letztes Jahr abgebaut wurde, kann in einem Ring landen, der ein paar Monate getragen und dann zurückverkauft wird. Manche Anbieter nennen sogar Pre-Consumer-Material oder eingeschmolzene Barren „Altgold“. Wie viel des als recycelt verkauften Goldes tatsächlich benutzt wurde, zeigen wir in ist Recycling-Gold wirklich recycelt?

Deshalb verkaufen wir unser Gold nicht als „Altgold“. Die Kategorie sagt, was das Gold ist; „alt“ legt etwas nahe, das niemand belegen kann.

Was Post-Consumer Recycling-Gold nicht leistet

Post-Consumer Recycling-Gold verringert den Goldbergbau nicht. 2025 förderten die Minen 3.671,6 Tonnen Gold, das Recycling lieferte 1.404,3 Tonnen, rund 28 % des Gesamtangebots.910 Das Recycling wuchs nur um 3 %, obwohl der durchschnittliche Goldpreis um 44 % stieg – „eine Überraschung“, so der World Gold Council.9 Gold wird seit jeher recycelt, weil niemand es wegwirft. Wer Recycling-Gold wählt, holt dadurch nicht mehr davon zurück in den Kreislauf, und die Nachfrage nach Minengold bleibt, wo sie war.

Drei weitere Dinge ändern sich nicht:

  • Die Mine bleibt unbekannt. Niemand kann sagen, unter welchen Bedingungen Recycling-Gold einst abgebaut wurde. Was echte Rückverfolgbarkeit verlangt: rückverfolgbares Gold.
  • In den Bergbau-Regionen ändert sich nichts. Recycling-Gold hat keinen Einfluss auf Bezahlung, Sicherheit oder Quecksilbereinsatz im Gold-Kleinbergbau oder in großen Minen.
  • Der CO₂-Fußabdruck des Bergbaus bleibt. Niedrige Werte für Recycling-Gold lassen den Bergbau weg, aus dem es stammt. Mehr in unserem Blick auf die Frage, ob Recycling-Gold nachhaltig ist.

Das macht Post-Consumer Recycling-Gold nicht zu einer schlechten Wahl: Es ist klar definiert, hält umetikettiertes Anlagegold und Produktionsreste fern und kostet kaum mehr als der Goldpreis. Nur ist es eben keine Lösung für den Bergbau.

Wann ein anderes Beschaffungsmodell besser passt

Wenn euer Gold dort etwas bewirken soll, wo es abgebaut wird, wählt Gold aus einer bekannten Mine. Jedes unserer anderen Beschaffungsmodelle leistet etwas, das Recycling-Gold nicht kann:

  • Fairtrade Gold und Fairmined Gold stammen aus zertifiziertem Kleinbergbau. Käufer:innen zahlen der Mine mindestens 95 % des LBMA-Goldpreises plus eine Prämie: 2.000 US-Dollar je Kilogramm bei Fairtrade, 4.000 US-Dollar bei Fairmined.1112 Wir zahlen 96–99 %.5 Mehr in was ist Fairtrade Gold? und was ist Fairmined Gold?
  • Fairmined Ecological Gold wird ohne Quecksilber und Zyanid aufbereitet, ausschließlich mit schwerkraftbasierten Verfahren.12 Details in was ist Fairmined Ecological Gold?
  • Single Mine Origin Gold stammt aus Großminen, die jährlich unabhängig geprüfte ESG-Daten veröffentlichen. Jede Charge ist bis zu einer benannten Mine rückverfolgbar, und SMO Gold ist in größeren Mengen zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar.135 Siehe was ist Single Mine Origin Gold?

Wenn ihr bei Recycling-Gold bleibt, könnt ihr trotzdem eine Prämie an zertifizierte Kleinbergbau-Minen zahlen. Fairmined Credits gibt es separat: ein Credit je Gramm Feingold, wobei 4 US-Dollar seines Preises als Fairmined Prämie an die Mine gehen.14 Alle Optionen nebeneinander: unsere Beschaffungsmodelle im Überblick.

FAQs: Post-Consumer Recycling-Gold erklärt

Was ist Post-Consumer Recycling-Gold?

Gold aus Produkten, die bei ihren Endnutzern angekommen sind und nicht mehr bestimmungsgemäß verwendet werden können, etwa Altschmuck, Dentallegierungen und verbrauchte Industrierückstände. Der RJC Chain of Custody Standard 2024, ISO 14021 und SCS-103 definieren es in diesem Sinne.

Was ist der Unterschied zwischen Pre-Consumer und Post-Consumer Recycling-Gold?

Pre-Consumer-Gold stammt aus der Produktion – Gussreste, Feilung und Abschnitte – und hat nie eine Kundin oder einen Kunden erreicht. Post-Consumer-Gold stammt aus Produkten, die Endnutzer tatsächlich benutzt haben.

Ist Post-Consumer Recycling-Gold rückverfolgbar?

Nein. Seine Quellkategorie ist bekannt, nicht aber die Mine, in der es einst abgebaut wurde. Nur Gold wie Fairtrade, Fairmined und Single Mine Origin Gold ist bis zur Mine rückverfolgbar.

Ist „Altgold“ dasselbe wie Post-Consumer Recycling-Gold?

Nicht unbedingt. „Altgold“ ist ein Handelsbegriff ohne feste Definition und wird auch für Pre-Consumer-Material oder eingeschmolzene Barren verwendet. Er sagt nichts darüber, wann das Gold abgebaut wurde.

Ist das Recycling-Gold von Fairever zertifiziert?

Nein. Die Betts Group raffiniert es in getrennten Chargen, begutachtet das Material und dokumentiert, woher es stammt. Eine Zertifizierung durch Dritte gibt es dafür nicht.

Darf ich Schmuck aus Post-Consumer Recycling-Gold als nachhaltig bezeichnen?

Besser nicht. Seit dem 27. September 2026 verbieten EU-Regeln pauschale Aussagen wie „nachhaltig“ bei Produkten für Verbraucher:innen, sofern kein amtlich anerkanntes Umweltzeichen sie stützt – und für Gold gibt es keines. Sagt stattdessen: „Das Feingold in diesem Stück ist zu 100 % Post-Consumer Recycling-Gold.“

Das Wichtigste zum Mitnehmen

In aller Kürze ...

  • Post-Consumer ist die Recycling-Kategorie, die „benutzt“ bedeutet. Sie schließt umetikettierte Barren und Produktionsreste aus.
  • Jede Charge dokumentiert unser Raffineur. Betts kauft das Material in Großbritannien an, begutachtet es und prüft es auf 999,9 ‰ – ein Zertifikat von Dritten gibt es nicht.
  • Sagt genau, was es ist. „Das Feingold in diesem Ring ist zu 100 % Post-Consumer Recycling-Gold“ trägt; „nachhaltig“, „rückverfolgbar“ und „Altgold“ tragen nicht.
  • Für Wirkung in den Bergbau-Regionen wählt Gold aus einer benannten Mine. Fairtrade, Fairmined und Single Mine Origin Gold nennen die Mine; Fairmined Credits zahlen zertifizierten Minen eine Prämie, auch wenn ihr bei Recycling-Gold bleibt.

Werdet aktiv, seid der Wandel!

Wenn ihr mit Recycling-Gold arbeitet, dann mit Post-Consumer-Material – und beschreibt es genau. Schaut euch unsere Gussgranalien aus Post-Consumer Recycling-Gold an, als Feingold oder in 585er- und 750er-Legierungen.

Weitere Leseempfehlungen

Quellen

  1. Responsible Jewellery Council, Chain of Custody Standard, Dezember 2024, Provision 6, S. 10. Originalwortlaut: „derived from post-consumer precious metal products, such as jewellery and ornaments sourced from individuals, organisations or industrial facilities“; „that have not entered the consumer market“. Übersetzt durch Fairever. ↩ ↩ ↩
  2. International Organization for Standardization, ISO 14021: Environmental labels and declarations – Self-declared environmental claims (Type II environmental labelling), Abschnitt 7.8.1.1, zitiert nach der nationalen Übernahme IS/ISO 14021:1999. Originalwortlaut: „commercial, industrial and institutional facilities in their role as end-users of the product which can no longer be used for its intended purpose“. Übersetzt durch Fairever. ↩ ↩
  3. SCS Standards, SCS-103 Certification Standard for Recycled Content.pdf?VersionId=ciQSntbQBTaK9519auN.Q4vRSA1isW57), Version 8.0, Mai 2024, Abschnitt 5, S. 5–6. Originalwortlaut: „investment bars, coins, and pre-consumer jewelry sourced from mined gold“. Übersetzt durch Fairever. ↩ ↩
  4. Standardization Institute of the Republic of North Macedonia, ISO/DIS 21261-3: Jewellery and precious metals – Responsible precious metals – Part 3: Requirements for recycled gold, Projekteintrag (Status „project deleted“, 25. April 2025), abgerufen im September 2026. ↩
  5. Fairever, eigene Information, September 2026. ↩ ↩ ↩ ↩ ↩ ↩ ↩ ↩ ↩ ↩ ↩
  6. Betts Group, History, abgerufen im September 2026. Originalwortlaut: „potteries, mirror manufacturers, photographic & plating industries“. Übersetzt durch Fairever. ↩ ↩
  7. Fairever, Post-Consumer Recycling-Goldgranalien – 999.9 ‰ – 24 kt, Produktseite, abgerufen im September 2026. ↩ ↩ ↩ ↩
  8. Europäisches Parlament und Rat, Richtlinie (EU) 2024/825 hinsichtlich der Stärkung der Verbraucher für den ökologischen Wandel, 28. Februar 2024, Erwägungsgründe 9 und 11, Artikel 1 und 4, Anhang (Nummern 4a und 4b). ↩
  9. World Gold Council, Gold Demand Trends Full Year 2025: Supply, 2026. Originalwortlaut: „Given the 44% increase in the annual average gold price, it was a surprise that recycling volume did not increase by more than it did.“ Übersetzt durch Fairever. ↩ ↩
  10. Eigene Berechnung: 1.404,3 Tonnen Recycling-Gold ÷ 5.002,3 Tonnen Gesamtangebot (Fußnote 9) × 100 ≈ 28 %. ↩
  11. Fairtrade International, Fairtrade Standard for Gold and Associated Precious Metals for Artisanal and Small-Scale Mining, Version 1.2, November 2013 (gültig bis 30. Juni 2027), Anforderungen 4.5.1 und 4.5.3. ↩
  12. Alliance for Responsible Mining, Fairmined Standard for Gold from Artisanal and Small-Scale Mining, including Associated Precious Metals, Version 2.0, 5. April 2014, Anforderungen 2.3.1, 5.2.1 und 5.2.5. ↩ ↩
  13. Single Mine Origin, SMO Gold Introduction Brochure, 2026 (nicht öffentlich). ↩
  14. Fairever, Fairmined Impact Credits – Book & Claim Model, Produktseite, abgerufen im September 2026. ↩
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